Projektidee
Länderschaukel erzgebirge
30 TGD - Three Cable Gondola Detachable - 3-S-Bahn
Die „Länderschaukel Erzgebirge“ verbindet als eine der modernsten Seilbahnen der Welt, grenzübergreifend die beiden höchsten Gipfel eines Gebirges. Das ist weltweit einmalig. Damit wird sie zum Symbol der Verbundenheit Tschechiens und Deutschlands. Der Prestigegewinn für das Erzgebirge wird den Ganzjahrestourismus in der Klinovec-Fichtelberg-Region maßgeblich positiv beeinflussen und realisiert den langjährigen Plan, die beiden Skigebiete zu verbinden. Beide Gipfel werden damit verkehrstechnisch auf eine emmissionsarme Weise erschlossen und der Eingriff in die Natur minimiert.
Die "Länderschaukel - Erzgebirge" ist ein grenzübergreifendes, privatwirtschaftliches Projekt (Bauzeit: 6 Monate/ Baubeginn frühestens 2015). Einzelprojekte in Tschechien und Deutschland, wie die "Neue Fichtelbergschwebebahn" und die Rekonstruktion des Sessellifts Jachymov - Klinovec können dadurch optimal gefördert werden. Eine gemeinsame Bergstation der "Neuen Fichtelbergschwebebahn" und der "Länderschaukel Erzgebirge" ist sinnvoll. Der Zweiländer- und Kulturcharakter der Region wird durch dieses Projekt herausgestellt und für die Gäste auf beiden Seiten erlebbar. Der Gast erfährt eine größere Vielfalt an Möglichkeiten; der Urlaub wird abwechslungsreicher und interessanter. Es werden mehr Gäste angesprochen und die Aufenthaltsdauer erhöht. Das zentrale Erzgebirge wird dadurch attraktiver. Die "Länderschaukel Erzgebirge" ermöglicht im Gegensatz zu Sesselliften eine witterungsunabhängige Benutzung für Schulklassen, Busreisegruppen, behinderte und ängstliche Menschen. Das ist bei der demografischen Entwicklung ein wesentlicher Aspekt. Die Mitnahme von Kinderwagen, Fahrrädern und Rollstühlen ist problemlos möglich. Sie ist eine der längsten freischwebenden Seilbahnen der Welt, neben Whistler Mountain (Kanada) und Kitzbühel (Österreich). Menschen mit hohem Interesse an superlativen Bauwerken werden dadurch als neue Zielgruppe angesprochen. Beide Gipfel sind verkehrstechnisch erschlossen, was einmalig ist und besitzen ein sehr gutes Angebot an Gastronomie und Unterkunftsmöglichkeiten (Klinovec in Planung).
Voraussetzungen fĂĽr eine weitere Planung:
- Akzeptanz des Projektes durch die Bevölkerung und Politiker Tschechiens und Sachsens
- Einbeziehung des Projektes in die lokalen und regionalen Entwicklungspläne
- Neubau der Keilbergbaude
- Rekonstruktion des alten Sessellifts Jachymov-Klinovec
- entsprechend große Parkplätze am Keilberg.
Die "Länderschaukel Erzgebirge" ist ein weiterer technischer und touristischer Glanzpunkt in Sachsen und hat beste Voraussetzungen, ganzjährig wirtschaftlich rentabel betrieben zu werden. Das entstehende grenzübergreifende Skigebiet wird damit zu einem der größten Mittelgebirgsskigebiete Europas.
Geschichte
Die erste Studie zur Verbindung der beiden Skigebiete am Fichtelberg und Klinovec stammt von ATC-Österreich und der amerikanischen Planungsfirma DESIGNWORKSHOP aus dem Jahr 1993. Sie führte durch den Zechengrund, die Grenze zwischen den beiden Staaten. Die damaligen politischen Umstände erforderten einen Grenzübertritt mit Ausweispflicht.
Ein Angebot für die Länderschaukel, Gipfel-Gipfel Variante, gab es bereits im Jahr 2000 durch die Firma Ecosign.
Nutzungsprognose
Fahrgäste/ Berg
150.000 Erstkontakte (Ek) pro Jahr
(10 Monate Betrieb), davon
100.000 Ek im Winter (4 Monate) und 50.000 Ek im Sommer (6 Monate), d.h.
ca. 6.000 Ek/ Woche im Winter und ca. 2.000 Ek/ Woche im Sommer.
Fahrpreise: 5,- bis 15,- €/ Fahrt, durchschnittlich 7,60 €,
dabei 6,- € im gemeinsamen Skipass beider Gebiete
Beispiel 2016: Umsatz - 1.931 Mill. €.
Betriebsdaten
(Quelle: Doppelmayr)
Investvolumen: 22,3 Mio. €
Beispiel 2016
(85 % EU - Förderung)
Umsatz: 1.931 Mill. €
jährl. Kosten: 1.419 Mill. €
Ergebnis: 422.000 €
Fazit
Die Länderschaukel ist ein Brückensymbol im neuen vereinigten Europa.
